Keine Übertreibung: Das ist Nomopol

 

Beim Konsum neigen wir zu Extremen. Wir schenken den Produkten, die wir kaufen keine oder zu viel Beachtung. Dabei bedeutet gut zu konsumieren, weder Verzicht zu erleiden, noch im Rausch zu ersaufen.

 

Die Welt wandelt sich scheinbar so schnell, dass wir ab und an in Nostalgie verfallen und die Zeiten glorifizieren, in denen das Telefon nur Telefon war und haben die Sorge, mit dem Tempo der Entwicklung nicht mehr mitzukommen.

Die Funktionalität und Zweckdienlichkeit bei Besteck, Teller, Glas, Handtuch und Schere sind ausgereift. Kein Update bringt eine wesentliche Verbesserung des Produktnutzens. Die Produkte benötigen keine Anbindung ans Internet, um besser zu werden. Sie sind schon besser, als sie es jemals waren und haben, genau wie jedes Smartphone, ihre Berechtigung uns täglich zu begleiten. Durch ihre Ausgereiftheit strahlen sie Ruhe und Beständigkeit aus. Von ihnen brauchen wir uns schon mal nicht stressen lassen.



 

Diese analogen Produkte haben in den letzten Jahrzehnten hauptsächlich zwei Innovationen erfahren: die Vergünstigung oder die Ausstattung mit Zusatznutzen. Diese beiden Innovationsströmungen sind sehr verschieden: Entweder sind Produkte billig oder sie sind beladen mit dem Versprechen, besonders luxuriös, fair oder cool zu sein.

Auf der einen Seite stehen Alltagsprodukte, die durch Automatisierung, Materialveränderungen und Verlagerung von Produktionsstätten immer billiger werden. Die so optimierten Produkte sind nunmehr Schein ihrer selbst: Sie ähneln äußerlich ihren Vorbildern, ohne über ihre produktdeterminierenden Eigenschaften zu verfügen. Wir erleben adrette Geschirrtücher, die nicht trocknen können; Scheren, die es scheinbar mit jedem Stoff aufnehmen könnten, sich aber nur dekorativ darin verbeißen, anstatt ihn zu zerschneiden.

Viele kennen diese Momente nicht eingelöster Produktversprechen. Dennoch haben wir uns daran gewöhnt, weil von dem niedrigen Preis dieser Produkte auch eine starke Verlockung ausgeht.

Auf der anderen Seite haben wir es mit Alltagsprodukten zu tun, die besonders stark mit Eigenschaften aufgeladen sind, die, für sich genommen, zunächst keine Auswirkung auf die eigentliche Funktionalität haben. Es sind besonders luxuriöse, verknappte, verteuerte Produkte, solche, mit denen wir die Welt retten oder solche, mit denen wir uns die notwendige Credibility in unserem sozialen Umfeld erwerben.

Da die Produkte in ihrer Funktionalität nicht mehr wesentlich besser werden können, werden ihnen also Eigenschaften zugewiesen, die uns davon überzeugen, eine Neuanschaffung tätigen zu müssen. Dabei werden wir nicht immer in unserer Rationalität angesprochen. Vielmehr sind es die Gefühle, die uns auf eine andere Art mit dem Produkt verbinden. Und zwar schon, bevor wir es überhaupt das erste Mal benutzt haben. Es ist die Sehnsucht, die uns von ihnen träumen lässt.

Zwischen diesen beiden Extremen sitzt still und leise der bescheidene, unprätentiöse Gegenstand, der genau das tut, was er tun muss. Gerade so beschaffen, dass er lange seinen Dienst erfüllt.
Er klagt nicht die Missstände der Verlierer im kapitalistischen System an und besitzt nicht die Strahlkraft, zum Statussymbol zu entschweben.
Er kommt aus anständigen Verhältnissen, ist nicht verzogen. Durch seine Produktion wird Wissen erhalten, das sonst verloren geht, es wird die Diversität der Produzentenlandschaft kultiviert, weil hinter ihm keine Konzerne stecken. Er wird nicht in so großen Stückzahlen produziert, dass sein Rohstoffbedarf und sein Transport zur Umweltbedrohung werden.

Wir möchten jeden Interessierten einladen, seine Kaufgewohnheiten zu hinterfragen. Dazu ist ein Blick über den Tellerrand nicht einmal nötig. Es reicht, sich mit dem Teller selbst auseinanderzusetzen.

Bei Nomopol suchen wir die Produkte aus der Mitte der Warenwelt und stellen sie hier vor. Die Vorstellung erfolgt in zwei Schritten. Zum Einen über das Haus, dem sie abstammen, also über den Hersteller, dessen Händen sie entspringen und zum Anderen über ihre Eigenschaften und ihre Funktion im Alltag.

Stück für Stück werden wir unser Angebot ausweiten, immer mehr Hersteller portraitieren und ihre Produkte anbieten. Um dran zu bleiben, hinterlasst einen erhobenen Daumen auf Facebook, folgt uns auf Instagram, meldet Euch zum Newsletter an oder macht Eure neue Lieblingsseite nomopol.de zur Startseite.


Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

 
 
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